Dokumentarfilm (2008), Kinostart am 13. Mai 2010, HomepagezumFilm
Dies ist die ungewöhnliche Familiengeschichte von Sinan. 1979 heiratet seine deutsche Adoptivmutter im Irak. Da die Ehe kinderlos bleibt, übergibt der Bruder des Ehemannes seinen jüngsten Sohn Sinan an beide zur Adoption. Als die Ehe 1982 zerbricht, flüchtet die Mutter mit Sinan nach Deutschland. Dort wächst er auf, ohne sich jemals ernsthaft mit seinen arabischen Wurzeln auseinander zu setzen. Seine leiblichen Eltern flüchten während des Irak-Krieges nach Saudi-Arabien und geben die Suche nach ihrem Sohn nie auf. Jahre später kommt es zu einem Wiedersehen in Dubai. Die Freude und Angst bei Sinan ist groß. Schnell wird klar, dass hier zwei unterschiedliche Welten aufeinander prallen. Das sorgt für einige komische Momente, wenn er etwa das voreheliche Zusammenleben in Deutschland erklärt oder sein Berufswunsch als Schauspieler auf totale Ablehnung stößt. Der Regisseur Christoph Heller ist dabei mit seiner Kamera immer nah dran und zeigt einen jungen Mann, der seinen Platz zwischen arabischer und deutscher Kultur erst noch finden muss.
Regie Christoph Heller Buch Christoph Heller Kamera Manuel Kinzer Schnitt Sophia Kambaki Musik Christof Vonderau DarstellerInnen Sinan Al Kuri Produzent Hartmut Bitomsky, Christoph Heller
Kinderhospiz St. Nikolaus, Bad Grönenbach
Auch wenn man keine eigenen hat, kann man etwas für Kinder tun! Ich unterstütze zum Beispiel ein Kinderhospiz, das schwerstkranken und mehrfach behinderten Kindern und deren Angehörigen wenigstens für eine kurze Zeit dabei hilt, ihren Alltag etwas entspannter zu erleben.
»Luzia befindet sich in der Türkei – zusammen mit ihrem Vater. Die Mutter kämpft in Deutschland und in der Türkei um ihre Tochter.«
Anuschka Henn, eine liebe Arbeitskollegin von früher, zerbricht fast an ihrem Kummer. Luzia, ihre fünf Jahre alte Tochter wurde vom eigenen (deutschen!) Vater in die Türkei verschleppt. Obwohl deutsche und sogar türkische Gerichte entschieden haben, dass Luzia zurück zur Mutter nach Deutschland soll, kann sie ihre Tochter nicht zurückholen.
AIDS ist nicht heilbar. Und jährlich sterben weltweit über zwei Millionen Menschen an den Folgen von Aids, rund 33 Millionen sind HIV-infiziert. Und auch in Deutschland stecken sich jedes Jahr 3000 Menschen neu mit dem HI-Virus an. Die Kampagne zum Weltaidstag rüttelt auf, klärt auf, sucht den Schulterschluss. Zusammen mit Anni Friesinger, Christiane Paul, Philipp Lahm und Samy Deluxe. Und jeder kann mitmachen. (Quelle: Homepage Welt Aids Tag)
Lesen Sie hierzu ein bemerkenswertes Buch eines Betroffenen: Matthias Gerschwitz – Preisträger des Annemarie-Madisen-Preises 2010 und ein lieber Autorenkollege von Cornelia Oehlert: